Ein Besuch der Polargebiete ist eine Reise in gleichermassen urgewaltige wie zerbrechliche Welten, die nur wenige Menschen auf dieser Welt erleben.
Grönland – Das Land der Menschen
Die grösste Insel der Welt ist im Landesinnern mit bis zu drei Kilometer dickem Eis bedeckt – an den Küsten blüht aber in den wenigen Siedlungen das Leben, das im kurzen Sommer unter der Mitternachtssonne grün und bunt wird. Doch der Flora wegen braucht man nicht nach Grönland fahren, sondern viel mehr wegen der Eisberge, deren Geburt man hautnah miterleben kann: ein genau so einmaliges Erlebnis wie der Kontakt mit den gastfreundlichen Inuit, die sich über jeden Besucher freuen.
Spitzbergen – Zu Besuch beim weissen Riesen
Die Inselgruppe Svalbard wird im deutschen Sprachgebrauch nach der Hauptinsel Spitzbergen benannt und ist fast ganz mit Eis und Gletschern bedeckt. Dank des warmen Golfstroms können die Gewässer um die Inseln im Sommer jedoch gut befahren werden. Das trockene Klima sorgt zudem für eine reiche arktische Flora und Fauna: Walrosse, Seehunde, Robben und riesige Kolonien von Seevögeln haben hier ihren natürlichen Lebensraum. Und natürlich Eisbären, – die sind auf Spitzbergen zahlreicher als die Einwohner!
Antarktis – Kontinent der Extreme
Die Antarktis ist ein Kontinent, der zu 98 Prozent mit Eis bedeckt ist. Neben der antarktischen Halbinsel, die im Sommer eisfrei ist, zählen auch mehrere subantarktische Inseln zum Kontinent, der eine reiche Vogelwelt, Wale, Robben und viele Pinguinkolonien aufweist. An die Pinguine kommt man übrigens sehr nahe heran – aber dies allein ist nicht der Grund, weshalb alle, die in der Antarktis waren, zutiefst beeindruckt zurückkehren: Die erhabene Mächtigkeit der südlichen Polregion lässt einen mit Demut auf das eigene Leben blicken.