Als Reiseveranstalter dürfen wir seit vielen Jahren Menschen für den Norden begeistern. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort möchten wir Reiseerlebnisse gestalten, die besondere Begegnungen und authentische Eindrücke ermöglichen. Dabei legen wir Wert auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern.
Aus diesem Grund haben wir über die letzten Jahre verschiedene Projekte mit Visit Boards und Partnern in unseren Destinationen aufgebaut. Durch den offenen Dialog wollen wir unsere Expertise austauschen und Erlebnisse für Sie konzipieren, die die Seele berühren.
Skåne in Südschweden
Skåne bietet lebendige Städte, fruchtbare Weiten in Meeresnähe und Hinterland, Outdooraktivitäten in Nationalparks sowie eine authentische und frische Gastronomie. Skåne gilt als die Kornkammer Schwedens und verfügt über eine grosse Vielfalt an lokal produzierten Speisen – von Gemüse über Fleisch bis hin zu Wein. Das Destinationsentwicklungsprojekt baut auf diesen Stärken auf.
Gemeinsam mit der Organisation Tourism in Skåne hat sich Kontiki das Ziel gesetzt, neue Reiseerlebnisse mit kleinen, lokalen Anbietern zu entwickeln, die Reisende für die Region begeistern und gleichermassen von der lokalen Bevölkerung genutzt werden können. Jedes Erlebnis soll dabei die Region und das Lebensgefühl Südschwedens authentisch widerspiegeln, Gäste raus in die Natur bringen und die lokale Wertschöpfung ankurbeln. Neue Massstäbe setzt das Projekt durch seinen Aufbau: Die gesamte touristische Wertschöpfungskette der Region ist von Anfang an dabei und redet mit, von der Gemeinde bis zum Bootsverleiher und der Ladenbesitzerin.
Entwicklung neuer Angebote in Malmö, Hässleholm und Trelleborg
Malmö ist die drittgrösste Stadt Schwedens und eines der kulturellen Zentren des Landes. Diese multikulturelle Vielfalt soll sich künftig im touristischen Produkt widerspiegeln und den Touristen beispielsweise die bis dato noch weitgehend unbekannten Aussenquartiere zugänglich machen. So werden unter Einbezug verschiedener einheimischer Non-Profit-Organisationen und einem Velovermieter drei Angebotsprototypen entwickelt für authentische Gastronomie, versteckte Schätze im Kunstbereich, z.B. Street Art, und urbane Ökologie, beim Besuch einer «urban farm» oder eines der komplett begrünten Häuser. Durch die Begegnungen zwischen Reisegast und Bewohner – z.B. übers Essen oder die Kunst – werden die Einheimischen sichtbarer.
In Hässleholm soll der öffentliche Verkehr für Gäste und Einheimische verbessert werden. Heute gibt es noch keine Anbindung des Hinterlandes an das ÖV-Netz, aus diesem Grund entwickelt Kontiki gemeinsam mit der Gemeinde und der Leistungsträger thematische Busschlaufen für Kulturinteressierte und Aktive, die sich künftig, wie Blütenblätter rund um Hässleholm anordnen werden. Einheimische und Gäste haben so die Möglichkeit, die Aktivitäten, Attraktionen und Badeseen im Umland auf unkomplizierte Art und Weise zu entdecken.
Trelleborg ganz im Süden Schwedens hat sich mit seinem Leuchtturm am Hafen über die Jahre zu einem beliebten Selfie-Spot entwickelt. Doch die Region hat viel mehr zu bieten – es wird Fischerei und Landwirtschaft betrieben, Keramik hergestellt und die Region bietet unzählige Geschichten über die sagenumwobenen Wikinger. In Anlehnung an das Motto «Komm wie du bist, erlebe wie wir sind», ist das Ziel der Entwicklung zusammen mit den Akteuren vor Ort, dass die Gäste den Herzschlag der Destination spüren, sei es bei der Begleitung eines Fischers auf seinem Fischgang, beim Besuch eines Handwerkbetriebes oder bei einer Teilnahme am kulturellen Leben.
Kontinuierlicher Dialog und Einbindung der Kundinnen und Kunden
Die Regionen um die Städte Hässleholm, Trelleborg und Malmö entwickeln sogenannte Prototypen der Erlebnisse, welche dann im Dialog mit Tourism in Skåne und Kontiki weiterentwickelt werden. Erste Prototypen wurden auf einer Agentenreise im September 2022 getestet. Die Regionen adaptierten danach ihre Prototypen entsprechend dem Feedback und machten sich bereit für eine nächste Testrunde im Rahmen einer Kundenreise im Mai 2023. Mit solch engen Feedbackschlaufen soll erreicht werden, dass wir schnell lernen und die Bedürfnisse und Wünsche der Einheimischen und Gäste erfüllen und hoffentlich sogar übertreffen.
Video von Visit Skåne mit Kontiki Reisen
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Projekts und sehen Sie uns und unseren Partnern bei der Entwicklung der Erlebnisse zu.
Das Video gibt es auch in vollger Länge:
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ENGAGE Nordisland
Nordisland fasziniert durch seine beeindruckenden Naturschauspiele und abgeschiedenen Fischerdörfern; im Sommer wie auch im Winter. Dazu gehören vor allem Akureyri, die Hauptstadt des Nordens, Húsavík, bekannt für Walsafaris, und die Region um den Mývatn-See. Hier treffen Sie auf faszinierende Pseudokrater, Solfatarenfelder und bizarre Lavaformationen. Auch ein Stopp beim Dettifoss, einem der mächtigsten Wasserfälle der Nordhalbkugel sowie bei der hufeisenförmigen Schlucht Ásbyrgi dürfen auf Ihrer Reise durch Nordisland nicht fehlen. Entlang des Arctic Coast Way - der fast an den Polarkreis grenzt - erleben Sie das authentische isländische Leben mitsamt seiner Ruhe und Schönheit.
Um diese Werte langfristig zu erhalten, aber gleichzeitig mehr Gäste über längere Zeit in die Region zu holen und auch unbekannte Schätze zeigen zu können, haben wir zusammen mit Visit North Iceland ein Projekt initiiert.
Um ein gemeinsames Zielbild zu formulieren und eine lokale Tourismusstrategie für Nordisland aufzubauen, führten wir mit über 30 Nordisländer:innen sogenannte Fokusgruppeninterviews durch: Von Unterkünften, Museen, Transportunternehmen, Politik, Verbänden, Wissenschaft, Aktivitätsanbietern bis hin zu lokalen Fischern und Restaurants – alle waren dabei, alle sind engaged. Wir wollten besser verstehen, welche Anstösse es vor Ort bereits gibt, und wie wir Synergien schaffen und die Zusammenarbeit aller Akteur:innen verstärken können
Am ENGAGE Forum im Mai 2022 im Hof in Akureyri kamen zum ersten Mal dann alle an einen Tisch. Gemeinsam mit rund 50 Nordisländer:innen erarbeiteten wir eine Mission und Wertefindung und leiteten konkrete Handlungsschritte ab. Von Ladestationen für Elektroautos, über Besucherrichtlinien und bessere Vernetzung und Koordination von touristischen Highlights – das Forum hat vieles in Bewegung gesetzt. So fliegt Kontiki seit 2023 jedes Jahr mit dem Wintercharter nach Akureyri und begeistert gemeinsam mit lokalen Anbietern Jahr für Jahr aufs Neue Reisende von der Region.
Phase 2: Zukunftsorientierte Tourismus-Hubs für Nordisland
Im Februar 2026 ging das Projekt in die nächste Phase. Jetzt wo Nordisland langsam zur etablierten Destination wird, wollen wir unsere Partnerschaften vor Ort noch weiter ausbauen und auch neue Regionen und Anbieter mit ins Boot holen.
Gemeinsam mit Visit North Iceland lud Kontiki über 70 lokale Tourismusakteure in drei Regionen Nordislands zu Workshops ein. Gemeinden, Guides, Hoteliers, Erlebnisanbieter und weitere Partner kamen zusammen, um gemeinsam an der Zukunft ihrer Region zu arbeiten.
Im Zentrum stand die Idee sogenannter Tourismus-Hubs. Ein Hub beschreibt ein regionales Netzwerk von Akteuren, die ihre Angebote stärker miteinander verbinden und gemeinsam eine klare Identität entwickeln. Statt einzelner, voneinander unabhängiger Angebote entsteht so ein zusammenhängendes Erlebnis: Unterkünfte, Aktivitäten, Kulinarik und Naturerlebnisse greifen ineinander und erzählen eine gemeinsame Geschichte der Region.
In den Workshops wurde das Hub-Konzept vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt. Die Teilnehmenden tauschten Ideen aus, knüpften neue Kooperationen und arbeiteten heraus, was ihre Region besonders macht – und wie dieses Potential künftig noch stärker erlebbar werden kann.
Langfristig verfolgen Visit North Iceland, Kontiki und die beteiligten Regionen ein gemeinsames Ziel: die Wintersaison in Nordisland zu stärken. Attraktive, gut vernetzte Angebote sollen Gäste dazu inspirieren, auch weniger bekannte Regionen zu entdecken und länger in Nordisland zu bleiben. So entstehen neue Perspektiven für ganzjährige Arbeitsplätze und stabile Einkommensmöglichkeiten im Tourismus.
Denn die Entwicklung einer Destination ist kein einmaliges Projekt, sondern eine gemeinsame Reise, die Schritt für Schritt weitergeht!
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Weitere Engagements
Kontiki nutzt Möglichkeiten unsere Erfahrungen in Sachen Tourismusentwicklung an Workshops, Konferenzen und in den Parlamenten in den Destinationen zu teilen. Wie man an unseren Projekten oben sieht, argumentieren wir dabei immer für Tourismus abseits der üblichen Pfade, authentische Erlebnisse, die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und die Einbindung der einheimischen Bevölkerung.
Finnisch-Lappland
Die langjährigste Zusammenarbeit pflegt Kontiki mit Luosto in Finnisch-Lappland. Gemeinsam hat man sich dafür entschieden, die Werte und Einzigartigen von Luosto bewahren zu wollen: die Weite und die Ruhe. So soll das Kundenerlebnis langfristig erhalten und sogar gesteigert werden. Zu den Massnahmen zählt beispielsweise, dass die Strassenbeleuchtung Lichtemissionen minimiert, die Gebäude nicht höher als die Bäume gebaut werden dürfen und dass die Trails der verschiedenen Aktivitäten aufeinander abgestimmt sind. Heute ist Pyhä-Luosto eine Pilotdestination des nationalen «Sustainable Travel Finland Label».
Schweden
Im Sommer 2019 besuchte Kontiki die Region Blekinge in Südschweden und erarbeitet gemeinsam mit den lokalen Partnern ein schwedisches Blockhausprodukt.
Im Jahr 2017 moderierte Kontiki einen Workshop zur Entwicklung einer langfristigen Destinationsvision und –mission in Övertorneå in Schwedisch Lappland.
Nordnorwegen
Im Jahr 2016 veranstaltete Kontiki das erste «Kontiki Sustainable Tourism Forum» im norwegischen Tromsø. Das Ziel war Partner und Politiker zu finden, die am gleichen Strang ziehen und auf Qualität statt Quantität setzen. Dieser erste Austausch half uns die Basis für unsere Reisen in die Region zu legen.
Im Jahr 2021 luden die Destination Lofoten und Kontiki zu einem virtuellen Lofoten Workshop ein. Das Ziel war die Förderung neuer Kollaborationen für die Produktentwicklung. Dabei wurden auch aktuelle Herausforderungen, wie die saisonale Auslastung (Stichwort Overtourism) debattiert.